Ausbildungsrahmenplan des Landesjagdverbandes NRW


Erläuterungen

1. Der Lehrplan ist für den Leiter des Ausbildungslehrganges und die Ausbilder ein Leitfaden der Vereinheitlichung der Ausbildung

und der Anforderungen an die Bewerber gem. § 3 der Jäger- prüfungsordnung W dienen soll. Um den Bewerbern zu ermög- lichen, sich ein Bild vom Um fang des Lehrstoffes zu machen, soll diesen der ehrplan ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

2. Die Zuordnung der einzelnen Fächer zu den Sachgebieten erfolgt m Anhalt an die Prüfungsgebiete der Jäger- prüfungs- ordnung.Im Rahmen der Ausbildung können jedoch einzelne Fächer anderen achgebietausbildern zugewiesen werden.

3. In allen Fächern ist auch die Kenntnis der Jägersprache zu vermitteln, elbst wenn diese nicht Gegenstand der Prüfung ist.4. In allen einschlägigen Fächern sind die heute üblichen Fremdworte, bkürzungen und Fachausdrücke besonders zu erklären (z.B.,Ad., juv., Ökologie usw.)


Sachgebiet 1

1. Kenntnis der Tierarten und Wildbiologie, Wildhege, Naturschutz

1.1. Kenntnis der Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen

1.1.1. Haarwild: Cerviden, Boviden, Schwarzwild, Hasenartige, Hundeartige (Fuchs, Marderhund), Marder, Katzen (Wildkatze, Luchs), Waschbär, Seehund, Murmeltier,

1.1.2. Federwild

1.1.2.1. Rauhfußhühner, Feldhühner, Tauben, Gänse, Schwimmenten, Tauchenten, Säger, Rallen, Kolkrabe, Waldschnepfe, Graureiher, Greife, Falken,

1.2. Schwerpunktmäßige Behandlung der in NRW vorkommenden wichtigen Wildarten, einschließlich ihrer Familien- und Gattungszugehörigkeit

1.2.1. Schalenwild

1.2.1.1. Rotwild, Rehwild, Damwild, Sikawild, Schwarzwild, Muffelwild,

1.2.1.1.1. Erkennungsmerkmale nach Große, Gewicht, Fährte, Geweih, Schnecke, Gewaff, Haarkleid, Verhalten,

1.2.1.2. Ökologie mit Lebensraum, Lebensweise, Nahrung, Gefährdung,

1.2.1.3. Altersbestimmung nach Ansprechen, Verfärben, Zahnwechsel,

1.2.1.4. Fortpflanzung nach Paarungszeit und Setzzeit

1.2.2. Sonstiges Haarniederwild

1.2.2.1. Feldhase, Wildkaninchen; Beutegreifer: Fuchs, Dachs, Steinmarder, Baummarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Wildkatze

1.2.2.2. Erkennungsmerkmale: Größe, Gewicht, Spuren, Altersbestimmung, Haarkleid, Verhalten

1.2.2.3. Ökologie: Lebensraum, Lebensweise, Nahrung, Gefährdung

1.2.2.4. Fortpflanzung: Paarungszeit, Setzzeit, Aufzucht, Entwicklung der Jungen


1.2.3. Federwild

1.2.3.1. Fasan, Rebhuhn, Ringeltaube, Stockente, Waldschnepfe

1.2.3.2. Erkennungsmerkmale: Größe, Geläuf, einzelne Rassen, beim Fasan, Gefieder, Verhalten,

1.2.3.3. Ökologie: Lebensraum, Lebensweise, Nahrung, Gefährdung,

1.2.3.4. Fortpflanzung: Paarungszeit, Brut, Aufzucht,


1.3. Grundkenntnisse sonstiger Wildarten


1.3.1. Schalenwild: Wisent, Elchwild, Gamswild, Steinwild,

1.3.1.2. Ökologie und Erkennungsmerkmale: Kennzeichen, Lebensraum, Lebensweise, Nahrung, Fortpflanzung


1.3.2. Haarniederwild: Schneehase, Murmeltier, Beutegreifer: Luchs, Fischotter, Seehund, Marderhund, Waschbär

1.3.2.1. Ökologie und Erkennungsmerkmale: Kennzeichen, Lebensraum, vorkommen, Lebensweise, Nahrung, Fortpflanzung,


1.3.3. Federwild

1.3.3.1. Wachtel, Auerwild, Birkwild, Rackelwild, Haselwild, Alpenschneehuhn, Wildtruthuhn, Wildtauben, Höckerschwan (Sing- und Zwergschwan), Wildgänse, Wildenten, Säger, Blässhuhn, Möwen, Haubentaucher, Großtrappe, Graureiher, Kolkrabe (Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher)

1.3.3.2. Greife und Falken: Steinadler, Seeadler, Fischadler, Mäusebussard, Rauhfußbussard, Wespenbussard, Roter und Schwarzer Milan, Korn-, Rohr- und Wiesenweihe, Habicht, Sperber, Wander-, Baum-, und Turmfalke, Merlin

1.3.3.3. Ökologie und Erkennungsmerkmale: Arten, Kennzeichen, Merkmale, Lebensraum, Lebensweise, Nahrung, Fortpflanzung.


2.1.1. Auswirkungen der Kulturlandschaft auf Wildarten und Wildbestände


2.1.2. Störungen und Verluste von Wildlebensräumen und deren Auswirkungen, Vermeidungsstrategien,

2.1.2.1. Wildverluste in der Landwirtschaft

2.1.2.1.1. mechanische Ursachen,

2.1.2.1.2. agro-chemische Ursachen,

2.1.2.1.3. Nutzungs- und Anbaumethoden

2.1.2.2. Einflüsse des menschlichen Freizeitverhaltens auf Lebensraum und Lebensweise von Wildtieren

2.1.2.2.1. Wintersport (Langlauf, Variantenskifahren),

2.1.2.2.2. Luftsport (Drachen- und Gleitschirmfliegen, Motorfliegen, Ballonfahren, Modellflieger)

2.1.2.2.3. Reiten, Geländeradfahren, Motorsport

2.1.2.2.4. Auswirkungen dieser Freizeitbeschäftigung auf den Energiehaushalt und den Bestand der Wildtiere sowie auf die Landschaft

2.1.2.3. Einfluss des Straßenverkehrs auf die Wildtierbestände

2.1.2.3.1. Wildtierverluste (Zahlen, Schwerpunkte)

2.1.2.3.2. Ansätze zur Verbesserung der Situation

2.1.2.4. Vermeidungsstrategien

2.1.2.5. Auswirkungen

2.1.2.5.1. Verinselung von Wildtierhabitaten und ihre Folgen

2.1.2.5.2. Gefahr der einseitigen Förderung von kulturfolgenden Wildtierarten zu Lasten von Kulturflüchtern

2.1.2.5.3. Erlöschen von Restvorkommen bedrohter Wildtierarten,


2.2. Wildbestand und Lebensraumkapazität


2.2.1. Grenzen der Tragfähigkeit eines Wildtierbestandes

2.2.1.1. in der Fortwirtschaft,

2.2.1.2. in der Landwirtschaft

2.2.1.3. Methoden zur Feststellung der Tragfähigkeit

2.2.1.4. Konsequenzen für jagdliche Maßnahmen


2.2.2. Schalenwild

2.2.2.1. Bestandsstruktur und ihre Veränderung

2.2.2.2. Populationsdynamik in Schalenwildbeständen/Geschlechterverhältnis

2.2.2.1.2. Sozialgefüge, Altersklassenaufbau

2.2.2.1.3. Saisonale Veränderungen des Wildbestandes (Einstände, Äsungsflächen in Feld,

Wald, Sommer- und Winterhabitate, Wanderungen)

2.2.2.2. Methoden und Probleme der Bestandserfassung

2.2.2.2.1. Zählungen

2.2.2.2.2. Schätzungen

2.2.2.2.3. Rückrechnungen

2.2.2.3. Lebensraumkapazität (Tragfähigkeit)

2.2.2.3.1. Einflussfaktoren (Standort, Waldrandlänge, Baumartenmischung, Äsungs- und Deckungsflächen, Nahrungsengpässe, Störungen etc.)

2.2.2.3.2. Arten der Tragfähigkeit (biologisch, wirtschaftlich, landeskulturell/ökologisch)

2.2.2.3.3. Weiser für die Wildbestandshöhe: Zustand der Vegetation (Forstliches gutachten), körperlicher Zustand des Wildes (Gewicht, Energiereserven, Krankheiten, Fallwild)

2.2.2.4. Richtlinien für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in NW

2.2.2.4.1. Hegeziele, Wilddichte, Alters- und Güteklassen

2.2.2.4.2. Anpassung der Bejagung an den Lebensrhythmus des Wildes, effektive Jagdarten

2.2.2.4.3. Wildbestandsermittlung, Zuwachsberechnung, Geschlechterverhältnis

2.2.3. Niederwild (außer Rehwild)

2.2.3.1. Bestandsstruktur und ihre Veränderung

2.2.3.1.1. Schwankungen

2.2.3.1.2. Verluste und Verlustursachen

2.2.3.1.3. Wanderbewegungen

2.2.3.2. Methoden und Probleme der Bestandserfassung

2.2.3.3. Lebensraumkapazität

2.2.3.3.1. Einflussfaktoren (Standort, Grenzlinieneffekte, Agrarstruktur, Äsungs- und Dekkungsflächen, Nahrungs- engpässe, Störungen)

2.2.3.3.2. Witterung

2.2.3.3.3. Räuber-Beute-Verhältnis


2.3. Wildhegemaßnahmen


2.3.1. Lebensraumverbesserung

2.3.1.1. Schaffung von standortgerechten Äsungs- und Einstandsflächen im Wald

2.3.1.1.1. Wildwiesen, Dauergrünäsungsflächen

2.3.1.1.1.1. Bedeutung für die Wildarten

2.3.1.1.1.2. Anlage und Pflege

2.3.1.1.1.3. Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft

2.3.1.1.2. Verbissgehölze

2.3.1.1.2.1. Standortwahl unter Rücksichtnahme auf erhaltenswerte Pflanzenstandorte

2.3.1.1.2.2. Arten und Angebote (z. B. Prossholz)

2.3.1.1.3. Wildäcker

2.3.1.1.3.1. Standortwahl, Rücksichtnahme auf erhaltenswerte Lebensgemeinschaften (Naturschutzgebiete)

2.3.1.1.3.2. Gebräuchliche Pflanzenarten, ihre Eigenschaften (z. B. Schaffung von Deckung) und Ansprüche, Mischungen

2.3.1.1.3.3. Ansprüche der verschiedenen Wildarten (Schalenwild, Niederwild)

2.3.1.1.3.4. Anlage und Pflege

2.3.1.1.3.5. Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft

2.3.1.1.4. Äsungsverbesserungen z. B. an Waldwegen, auf Leitungstrassen, Brandschneisen, Windwurfflächen u. a.

2.3.1.2. Schaffung von standortgerechten Äsungs- und Deckungsflächen in der Feldflur

2.3.1.2.1. Wildäcker, Feldholzinseln, Hecken, Ufergehölze

2.3.1.2.2. Vereinbarungen mit Landwirten über das Liegenlassen von Stoppelfeldern und nicht abzuerntenden Flächen, Stilllegungs- und Ackerrandstreifen, Zwischenfruchtanbau

2.3.1.2.3. Begrünung von Stilllegungsflächen

2.3.1.2.4. Streuobstbestände


2.3.2. Wildfütterung

2.3.2.1. Schalenwild

2.3.2.1.1. Grundlagen

2.3.2.1.1.1. Notwendigkeit der Problematik der Fütterung (Notzeit, Äsungsarmut, Fehlen der Herbstmast)

2.3.2.1.1.2. Ansprüche der einzelnen Schalenwildarten an Futterzusammensetzung und - menge

2.3.2.1.1.3. keine Verabreichung von Medikamenten

2.3.2.1.2. Fütterungspraxis

2.3.2.1.2.1. Standortwahl für Fütterungseinrichtungen nach Wildarten und unter Rücksichtnahme auf erhaltenswerte Pflanzengemeinschaften und Schutzgebiete

2.3.2.1.2.2. Ablenkungsfütterung, Lockfütterung (Kirrung) als Bejagungshilfe für Schwarzwild

2.3.2.1.2.3. Arten von Fütterungseinrichtungen

2.3.2.1.2.4. Fütterungshygiene

2.3.2.1.2.5. Konservierung, Lagerung von Wildfutter

2.3.2.2. Niederwild (ausgenommen Rehwild)

2.3.2.2.1. Grundlagen

2.3.2.2.1.1. Fütterungsbedarf (Notwendigkeit)

2.3.2.2.1.2. Artgerechte Futtermittel und -mengen

2.3.2.2.2. Fütterungspraxis

2.3.2.2.2.1. Standortwahl für Fütterungseinrichtungen nach Wildarten und unter Rücksichtsnahme auf erhaltenswerte Pflanzengemeinschaften und Schutzgebiete

2.3.2.2.2.2. Problematik der Fütterung von Wasserwild

2.3.2.2.2.3. Arten von Fütterungseinrichtungen

2.3.2.2.2.4. Fütterungshygiene


2.3.3. Sonstige Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung des Wildes

2.3.3.1. Tränken und Suhlen

2.3.3.2. Salzlecken und Sulzen

2.3.3.3. Bruthilfen

2.3.3.3.1. Notwendigkeit

2.3.3.3.2. Standortwahl unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte


2.3.4. Wiedereinbürgerung/Aussetzen von Wild

2.3.4.1. Problematik des Aussetzens und der Wiedereinbürgerung von Wild

2.3.4.1.1. Maßnahmen zur Bestandsstützung


2.3.5. Wild- und Jagdschutz

2.3.5.1. Landwirtschaft und Wildschutz

2.3.5.1.1. Schutz vor dem Mähtod

2.3.5.1.1.1. Methoden und Hilfsmittel

2.3.5.1.2. Rettung und Aufzucht von Jungwild und Gelegen

2.3.5.1.3. Integrierter Pflanzenschutz

2.3.5.2. Erfassen von Unfallschwerpunkten

2.3.5.2.1. Vermeidungsstrategien für Unfälle mit Wild

2.3.5.2.1.1. Warnschilder, Reflektoren

2.3.5.2.1.2. Zäune, Duftzäune

2.3.5.2.1.3. Grünbrücken, Überführungen, Durchlässe

2.3.5.3. Schutz vor menschlichen Störungen

2.3.5.3.1. Ausweisung von Natur-Ruhezonen

2.3.5.3.1.1. Wildruhezonen

2.3.5.3.1.2. Wildschutzgebiete

2.3.5.3.1.3. zeitlich limitierte Betretungsverbote

2.3.5.3.1.4. Lenkung von Freizeitaktivitäten

3. Naturschutz


3.1. Grundlagen-Einführung


3.2. Vom Landschaftsbild zum Ökosystem


3.3. Artenschutz - Biotopschutz


3.4. Ökologie


3.5. Naturschutz - Landschaftspflege - Umweltschutz


3.6. Ziele des Naturschutzes


3.6.1. Naturgüter


3.6.2. Wasser


3.6.3. Luft


3.6.4. Boden


3.6.5. Schutz der Ökosysteme


3.6.6. Größe von Ökosystemen


3.6.7. Die Erde - ein vernetztes System


3.6.8. Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, geschützte

Landschaftsbestandteile


3.6.9. Naturbelastungen

3.6.9.1. Betretungsbefugnis, Reiten, Wanderwege, Freizeitaktivitäten


3.7. Sicherung


3.7.1. Sicherung der Naturgüter


3.7.2. Sicherung der Bioindikatoren


3.7.3. Rote Liste - Auszug aus der Roten Liste NW


3.7.4. Naturschutz hat Tradition


3.8. Schutz


3.8.1. Geschütze Pflanzen und Tiere (BArtSchVO)


3.8.2. Schutz von wildlebenden Pflanzen, Beispiele


3.8.3. Schutz von wildlebenden Säugetieren


3.8.4. Beispiele zoologischer Einteilung


3.8.5. Schutz von wildlebenden Vögeln.


3.8.6. Allgemeine Schutzvorschriften

3.8.6.1. Verbotene Fanggeräte


3.8.7. Abwehrmaßnahmen gegen wirtschaftliche Schäden


3.8.8. Fang von Stubenvögeln


3.8.9. Zoologische Einteilung, Beispiele für geschützte Arten


3.9. Jäger als Naturschützer


3.9.1. DJV und LJV NW - Rahmenkonzepte


3.9.1.2. Arten- und Biotophege


3.9.1.3. Wiedereinbürgerung von Arten

3.9.1.4. Jagd in Naturschutzgebieten

3.9.1.5. Jagd und Landwirtschaft, Flächenstilllegung

3.9.1.6. Jagd und Forstwirtschaft


3.9.2. Naturschutz

3.9.2.1. Naturschutzrecht

3.9.2.2. Internationales Recht

3.9.2.2.1. Washingtoner Artenschutzübereinkommen

3.9.2.2.2. Übereinkommen über Feuchtgebiete

3.9.2.2.3. Übereinkommen über wandernde Tierarten

3.9.2.2.4. EG-Vogelschutzrichtlinie

3.9.2.3. Bundesnaturschutzgesetz

3.9.2.3.1. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchVO)

3.9.2.4. Landschaftsgesetz NW

3.9.2.4.1. Eingriffe in die Natur und Landschaft

3.9.2.4.2. Ersatzmaßnahmen

3.9.2.4.3. Landschaftsbehörden, Beiräte, Landschaftswacht

3.9.2.4.4. Landschaftsplanung, Aufstellung, Wirkungen, Schutzausweisungen

3.9.2.5. Nationalparke - Naturparke, Bauschutzsatzungen

3.9.2.6. Artenschutz

3.9.2.7. Befreiungen, Bußgeldvorschriften


3.9.3. Bundesjagdgesetz

3.9.3.1. Bundeswildschutzverordnung (BuWildSchVO)

3.9.3.2. Verbote

3.9.3.3. Halten von Greifen und Falken

3.9.3.4. Kennzeichen

3.9.3.5. Rechtmäßiger Besitz

3.9.3.6. Bußgeldvorschriften


Sachgebiet 2

 Behandlung erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Grundzüge des Landund

1.1. Jagdbetrieb - der Jäger


1.1.1. Revierkenntnis, Revierkarte, Waffenschrank, Gerätekammer, Hundezwinger


1.1.2. Verhalten im Revier, Witterung, Wind, Tageszeit


1.1.3. Der Jäger und sein Verhalten zum Umfeld (z. B. zu Jägern, Landwirten und Erholungssuchenden),

Inhalt der Waidgerechtigkeit


1.2. Aus- und Weiterbildung des Jägers


1.2.1. Jagdpresse, Jagdliteratur, jagdliche Forschung, Fortbildungsveranstaltungen


1.3. Das jagdliche Brauchtum


1.3.1. Waidgerechtigkeit und Tierschutz - Jagdethik


1.3.2. Bruchzeichen: die verschiedenen Brüche und ihre Bedeutung, bruchgerechte

Holzarten


1.3.3. Streckelegen


1.3.4. Jagdhornblasen, Jagdleitsignale und Totsignale


1.4. Jagdverbände, Jagdvereine, Hegegemeinschaften


1.4.1. Deutscher Jagdschutzverband, Landesjagdverband NW, Kreisjägerschaften, Hegeringe


1.5. Einzel- und Gesellschaftjagd, Vor- und Nachteile


1.5.1. Einzeljagd

1.5.1.1. Hochsitz, Kanzel, Schirm (Erstellung in Theorie und Praxis), Pirsch, Pirschfahrten


1.5.2. Gesellschaftsjagd

1.5.2.1. Feldtreiben, Waldtreiben, Vorstehtreiben, Kesseltreiben, Streife, Drück- und Riegeljagd (Ansitzdrückjagd, Bewegungsjagd mit Hunden), Lappjagd

1.5.2.2. Planung, Leitung, Verständigung, Unfallver- hütungsvorschriften


1.5.3. Suchjagd

1.5.3.1. Suche in Wald und Feld, Buschieren; Stöbern (mit Hilfe von Hunden)


1.5.4. Wasserjagd (mit Hilfe von Hunden)


1.5.5. Lock- und Reizjagd

1.5.5.1. Die verschiedenen Lockinstrumente und deren Wirkung auf die jeweilige Wildart

1.5.5.2. Köderplatz, Luderplatz, Kirrjagd,


1.5.6. Baujagd

1.5.6.1. Baujagd mit Hunden

1.5.6.2. Baujagd mit Frettchen


1.5.7. Fangjagd (insbesondere der Einsatz von Fanggeräten unter Berücksichtigung  tierschutzrechtlicher Anforderungen)

1.5.7.1. Grundsätze der Fangjagd (LJV-NW Positionspapier zur Fangjagd)

1.5.7.2. Gesetzliche Bestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften, Verkehrssicherungspflichten (§ 823 BGB)

1.5.7.3. Wahl der Fangplätze, Beköderung, Kirrung

1.5.7.4. Fallenarten und Fangtechnik

1.5.7.4.1. Lebendfallen: Kastenfallen, Rohfallen, Kunstbaufallen

1.5.7.4.2. Totschlagfallen: Abzugseisen, Schwanenhals

1.5.7.4.3. Fangbunker, Fanggärten, Falleneinbau, Verblendung, Sichern, Zwangspass, Kontrollen der Fallen,

1.5.7.4.4. Tötung nach Lebensfang, Beachtung einschlägiger Grundsätze

1.5.7.5. Praktische Übungen und Unterweisungen, Hinweis auf Teilnahme am LJVFallenseminar


1.5.8. Hüttenjagd, Problematik: Naturschutz - besonderer Artenschutz


1.5.9. Beizjagd


1.6. Regeln und Verhalten vor, bei und nach dem Schuss


1.6.1. Ansprechen des Wildes (u. a. auf den Gesundheitszustand)

1.6.1.1. Beim Schalenwild, Geschlechter, führende Stücke

1.6.1.2. Beim Niederwild, Geschlechter


1.6.2. Regeln über die Schussabgabe (Sicherheit, Treffsicherheit, Auswahl und Reihenfolge des zu erlegenden Wildes)


1.6.3. Verhalten nach dem Schuss

1.6.3.1. Trefferlage und Schusszeichen

1.6.3.2. Pirschzeichen

1.6.3.3. Verhalten bei den verschiedenen Schuss- und Pirschzeichen

1.6.3.4. Nachsuche

1.6.3.5. Fangschuss, Abfangen (Abnicken), Abschlagen, Töten von Federwild (Abfedern)


1.7. Trophäen

1.7.1. Tropähenarten und -behandlung, Aussagefähigkeit der Trophäen


2. Jagdhundewesen


2.1. Allgemeines


2.1.1. Anatomie des Hundes


2.1.2. Fortpflanzung, Hitze, Decken, Tragzeit, Säugen, Aufzucht


2.1.3. Krankheiten


2.1.4. Impfungen


2.1.5. Abrichten und Abrichtgeräte


2.1.6. Jagdliches Führen


2.2. Vorstehhunde


2.2.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.2.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Deutsch-Kurzhaar, Deutsch-Langhaar, Deutsch-Drahthaar, Deutsch-Stichelhaar, Pudelpointer, Griffon, Weimaraner, Magyar Vizsla (ungarischer Vorstehhund), Kleiner Münsterländer, Großer Münsterländer,

Irischer Setter, Englischer Setter, Gordon Setter, Pointer, Bretonischer Vorstehhund


2.3. Stöberhunde


2.3.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.3.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Deutscher Wachtel, Cocker-Spaniel, Springer- Spaniel


2.4. Jagende Hunde


2.4.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.4.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Deutsche Bracke, Sauerländer Bracke, Olper Bracke, Sauerländische Dachsbracke, Alpenländische Dachsbracke, Brandlbracke, Tiroler Bracke, Steirische Hochgebirgsbracke, Beagle


2.5. Schweißhunde


2.5.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.5.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Hannoverscher Schweißhund, Bayerischer

Gebirgsschweißhund


2.6. Erdhunde


2.6.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.6.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Kurzhaardackel, Rauhaardackel, Langhaardackel, Foxterrier, Jagdterrier, Jack-Russel-Terrier


2.7. Apportierhunde


2.7.1. Kennzeichen, Größe, Merkmale und Eigenschaften


2.7.2. Verwendung der einzelnen Rassen: Golden Retriever, Labrador Retriever,


2.8. Ernährung und Pflege


2.8.1. Geeignetes Futter, Futterbeigaben, Anzahl der täglichen Fütterungen


2.8.2. Grundsätzliches zur Pflege, z. B. Haarpflege, Ohrenpflege


2.8.3. Haltung von Hunden im Freien (Hütte, Zwinger), Beachtung einschlägiger Grundsätze


2.9. Jagdhundeprüfungen


2.9.1. Überblick über Jagdhundeprüfungen und deren Zweck

2.9.1.1. Brauchbarkeitsprüfung - Nachweis der Brauchbarkeit


2.9.1.2. Verbandsjugendprüfung - Anlagenprüfung

2.9.1.3. Herbstzuchtprüfung - Anlagen- und Zuchttaug- lichkeitsprüfung

2.9.1.4. Verbandsgebrauchsprüfung - Vielseitigkeitsprüfung (Meisterprüfung)


2.9.2. Nachweis der Brauchbarkeit, Kenntnis der geforderten Einzelleistungen bei der Brauchbarkeitsprüfung des LJV, Hinzuziehen der Richtlinien des LJV-NW zur Feststellung der Brauchbarkeit


2.9.3. Häufig verwendete Leistungszeichen und deren Bedeutung als Bestandteile der Ahnentafel bzw. von Verkaufs- und Deckanzeigen, z. B. für Totverbellen, Totverweisen, Schärfe, Lautstöbern usw.


2.9.4. Theoretische Grundlagen der Jagdhundeausbildung

2.9.4.1. Der Hund als Meutetier

2.9.4.2. Der Mensch als Rudelführer

2.9.4.3. Die Sinne des Hundes

2.9.4.4. Belohnung und Strafe

2.9.4.5. Der Problemhund


2.10. Organisation des Jagdhundewesens


2.10.1. Jagdgebrauchshundeverband, Zuchtvereine, Jagdgebrauchshundevereine


2.11. Rechtsfragen


2.11.1. Tierhalterhaftung (§ 833 BGB)


2.11.2. Haftpflicht, Versicherungsschutz (i. V. mit der Jagdhaftpflichtversicherung)


2.11.3. Ordnungsrechtliche Vorschriften, z. B. Leinenzwang bei Tollwut oder in Naturschutzgebieten


2.11.4. Jagdschutzprobleme, z. B. wildernde Hunde


2.11.5. Landeshundegesetz (LHundGNRW) vom 18.12.2002


3. Behandlung des erlegten Wildes


3.1. Wildbrethygiene


3.1.1. Kenntnis des Skeletts und der Organe des Wildes und ihre Lage im Wildkörper


3.1.2. Versorgen des erlegten Tieres

3.1.2.1. Aufbrechen, Ausziehen, Auswerfen, Aushaken, Ausdrücken, Entfernen qualitätsmindernder Körperteile

3.1.2.2. Transport, Säuberung, Unterbringung

3.1.2.3. Lagerung, Kühlung, Haltbarkeit, Versand,

3.1.2.4. Abbalgen, Streifen, aus der Decke Schlagen, Abschwarten, Zerwirken, anfallende Wildbretteile beim Zerwirken

3.1.2.5. Behandlung der Decken, Schwarten, Bälge


3.2. Wildbret als Lebensmittel


3.2.1. Fleischuntersuchung - Haarwild

3.2.1.1. vor der Schussabgabe, nach der Schussabgabe, bei Unfallen


3.2.2. Verendetes Wild, Fallwild

3.2.3. Befreiung von der Fleischuntersuchung

3.2.3.1. keine bedenklichen Merkmale

3.2.3.2. bei Eigenverbrauch (privater Bereich)

3.2.3.3. bei geringen Mengen

3.2.3.4. Verarbeitung in nahe gelegenen Betrieben


3.2.4. Notwendigkeit der Fleischuntersuchung

3.2.4.1. Anmeldepflicht

3.2.4.2. bedenkliche Merkmale (erläutern)

3.2.4.3. Abgaben in den gewerblichen Bereich (Wildgroßhandel)


3.2.5. Untersuchung auf Trichinellen

3.2.5.1. Wildtiere als Trichinellenträger

3.2.5.2. Anmeldepflicht und Abtretung der Anmeldepflicht

3.2.5.3. Probeentnahmen - Aufbruch


3.2.6. Hygienisch erforderliche Maßnahmen

3.2.6.1. Kühleinrichtungen

3.2.6.2. Wildkammer (FlHV - Anl. 2, Kap. 1)


4. Wildkrankheiten


4.1. Wildseuchen


4.1.1. Anzeigepflichtige Wildseuchen: Milzbrand, Maul- und Klauenseuche, Tollwut, Schweinepest, Aujeszkysche Krankheit, Geflügelpest (Tierseuchengesetz)


4.1.2. Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung


4.1.3. Beseitigung krankheitsverdächtigen Wildes - Versand von Untersuchungsmaterial,Tierkörperbeseitigung


4.1. Infektionskrankheiten des Wildes


4.2.1. Viruskrankheiten: Tollwut, Schweinepest, Maul- und Klauenseuche, Aujeszkysche Krankheit, Myxomatose,


4.2.2. Bakterielle Erkrankungen: Pateurellosen, Nasenseuche, Brucellose, Tuberkulose, Salmonellose, Strahlenpilz, Milzbrand


4.3. Parasiten des Wildes


4.3.1. Außenparasiten: Zecken, Läuse, Milben, Hautdasselfliegen, Rachendasselfliegen


4.3.2. Innenparasiten: Kokzidien, Leberegel, Würmer, Trichinen


4.4. Vergiftungen


4.4.1. Mykotoxikosen, Botulismus


4.5. Vorbeugung und Bekämpfung von Wildkrankheiten


4.5.1. Biotopgestaltung, Hegeabschuss, Fütterung, Untersuchung von Fallwild


5. Grundkenntnisse über Wald- und Landbau


5.1. Wald


5.1.1. Ausbau, Struktur, Bewirtschaftungsarten

5.1.1.1. Naturverjüngung, Bestandsgründung

5.1.1.2. Haupt- und Nebenholzarten, Hoch- und Niederwald


5.1.2. Baumarten, Straucharten und Bodenvegetation als Standortweiser


5.1.3. Aufgaben des Waldes


5.1.4. Funktion für Wild und andere Tierarten, Funktion in der Landwirtschaft


5.1.5. Waldgefahren, Schädlinge, Umtriebszeit


5.2. Hecken, Knicks, Feldholzinseln, Wald- und Uferränder, Streuobstwiesen


5.2.1. Aufbau, Struktur, Zusammensetzung, Gehölzarten


5.2.2. Funktionen für Wild und andere Tierarten, Landschaft, Land- und Forstwirtschaft


5.2.3. Beeinträchtigungen


5.2.4. Anlage mit Standortwahl, Pflanzenwahl (Arten), Pflanzgutbeschaffung, Pflanztechnik, Benjes-Hecke


5.2.5. Pflege


5.3. Feldraine, Altgrasstreifen und Ödland


5.3.1. Funktion für Wild und andere Tierarten


5.3.2. Beeinträchtigungen


5.3.3. Erhaltung und Pflege


5.4. Ackerflächen


5.4.1. Landwirtschaftliche Nutzpflanzen, Fruchtfolge

5.4.1.1. Sommer- und Wintergetreide, Zwischenfrüchte, Hackfrüchte

5.4.2. Funktion für Wild und andere Tierarten


5.4.3. Probleme

5.4.3.1. Agrotechnik und Agrochemie (Düngemittel, Pflanzenschutz)

5.4.3.2. Nahrungsengpässe und fehlende Deckung nach der Ernte


5.4.4. Maßnahmen für die Wildhege

5.4.4.1. Ackerrandstreifen, Untersaaten, Zwischenreihensaaten

5.4.4.2. Zwischenfruchtanbau, Flächenstilllegung

5.4.4.3. Extensivierung, Alternativer Landbau


5.5. Grünland


5.5.1. Funktion für Wild und andere Tierarten


5.5.2. Probleme: Umwandlung in Ackerland, Aufforstung von Tallagen


5.5.3. Wichtige Typen: Halbtrockenrasen, Fettwiesen, Feucht- und Nasswiesen, typische Zeigerpflanzenarten


5.5.4. Erhaltung, Bewirtschaftung und Pflege


5.5.5. Extensivierungsmaßnahmen


5.6. Gewässer und Feuchtgebiete


5.6.1. Gewässer- und Feuchtgebietstypen und ihre Bedeutung für Wild und andere Tierarten

5.6.1.1. Teich, Weiher, Tümpel, Hoch- und Niedermoore,

5.6.1.2. Riede, Nasswiesen, Fluss, Bach, Graben


5.6.2. Gewässerstrukturen und ihre Bedeutung für Wild und andere Tierarten

5.6.2.1. Röhricht, Ufergehölz, Flach- und Tiefwasserzonen

5.6.2.2. Inseln, Auelandschaften


5.6.3. Beeinträchtigungen, u. a. Nährstoffbelastung und Trockenlegung


5.6.4. Gestaltung bestehender und Anlage neuer Gewässer- und Feuchtgebiete

5.6.4.1. Standortwahl, Gestaltungsgrundsätze


5.6.5. Pflege


6. Wildschadenverhütung


6.1. Schadenserkennung


6.1.1. Schäden im Wald

6.1.1.1. Verbissschäden (Schalenwild, Hasen, Kaninchen) und Abgrenzung zu anderen Schäden

6.1.1.2. Schälschäden

6.1.1.3. Schlag- und Fegeschäden


6.1.2. Schäden in der Landwirtschaft

6.1.2.1. Abäsen von Feldfrüchten, Aufwühlen und Aufschlagen des Bodens

6.1.2.2. Tritt- und Lagerschäden, Aufnahme von Saatgut


6.2. Schadensverhütung


6.2.1. Ablenkfütterung


6.2.2. Verwitterungs- und Vergällungsmittel


6.2.3. Flächen- und Einzelschutz


6.2.4. sonstige technische Verhütungsmittel, Wildscheuchen, Elektrozaun

Sachgebiet 3


1. Waffentechnik, Grundbegriffe


1.1. Jagdwaffen

1.1.1. Büchsen

1.1.1.1. Einzellader, Repetierer, Selbstlader, Doppelbüchse, Bergstutzen

1.1.1.2. Beschreibung und Verwendung


1.1.2. Flinten

1.1.2.1. Einzellader, Selbstladeflinte, Doppel- und Bockdoppelflinte

1.1.2.2. Beschreibung und Verwendung


1.1.3. Kombinierte Waffen

1.1.3.1. Büchsflinte, Drilling, Vierling, Bockbüchsflinte

1.1.3.2. Beschreibung und Verwendung


1.1.4. Bauteile der Langwaffen

1.1.4.1. Läufe

1.1.4.1.1. der gezogene Lauf: Gestaltung des Laufes, Funktion und Sinn vom Patronenlager, Übergang, Laufbohrung,

1.1.4.1.2. der glatte Lauf (Flintenlauf, Polygonlauf): Gestaltung des Laufes, Funktion und Sinn vom Patronenlager, Übergang, Laufbohrung, Würgebohrung

1.1.4.2. Verschlüsse

1.1.4.2.1. Beschreibung des Konstruktionsprinzips von Verschlüssen für Waffen mit starrem Lauf (Zylinderverschluss, Blockverschluss)

1.1.4.2.2. Beschreibung des Konstruktionsprinzips der gebräuchlichen Verschlüsse für Kipplaufwaffen (Laufha- kenverschluss, Greener-Verschluss, Purdey-Verschluss,

Kersten-Verschluss, Flankenverschluss)

1.1.4.3. Schlosse

1.1.4.3.1. Beschreibung der Konstruktionsprinzipien der gebräuchlichsten Schlosssysteme (Hahnschloss, Seitenschloss, Anson-Schloss, Blitzschloss, Handspanner, separate Schloss- spannung)

1.1.4.4. Mehrladeeinrichtungen

1.1.4.4.1. Beschreibung der gebräuchlichen Magazinarten

1.1.4.5. Patronenauszieher, Ausstoßer, Auswerfer, Ejektor

1.1.4.6. Abzugseinrichtungen

1.1.4.6.1. Beschreibung der Funktion und Charakteristik, der Vor- und Nachteile der gebräuchlichsten Abzugssysteme (Druckpunktabzug, Direktabzug, Stecherabzug, Kombi- nationsabzug)

1.4.7. Sicherungseinrichtungen

1.4.7.1. Funktionsprinzip der verschiedenen Systeme von Sicherungseinrichtungen

1.4.7.2. bei Kipplaufwaffen: Abzugs-, Stangen-, Schlagstücksicherung

1.4.7.3. bei Waffen mit starrem Lauf: Abzugs-, Abzugsstollen-, Schlagbolzensicherung

1.1.4.8. Schäfte

1.1.4.8.1. Beschreibung der gebräuchlichsten Schaftformen (englische Schäftung, Schäftungen mit Pistolengriff) und der wichtigsten Schaftmaße


1.1.5. Kurzwaffen

1.1.5.1. Systeme und Funktionen der Selbstladepistolen

1.1.5.1.1. Beschreibung der wesentlichen Waffenteile

1.1.5.1.2. Abzüge: Abzug mit Einzelbewegung und Spannabzug

1.1.5.1.3. Sicherungseinrichtungen: Hebelsicherung, Griff- sicherung, Magazinsicherung

1.1.5.1.4. Beschreibung des Funktionsablaufs mit der Pistole beim Schuss


1.1.5.2. Systeme und Funktion der Revolver

1.1.5.2.1. Beschreibung der wesentlichen Konstruktionselemente der verschiedenen Revolvertypen (Schwenktrommel, feste Trommel, starrer Lauf, Kipplauf

1.1.5.2.2. Abzüge: Abzug mit Einzelbewegung und Spannabzug

1.1.5.2.3. Sicherungseinrichtungen: Rückspringschloss und Fallsicherung

1.1.5.2.4. Beschreibung des Funktionsablaufs des Revolvers beim Schuss


1.1.6. Zubehör

1.1.6.1. Wechselläufe, Erklärung des Verwendungszwecks (Läufe für kombinierte Waffen, Repetierbüchsen, Flinten, Kurzwaffen)

1.1.6.2. Einsteckläufe, Erklärung des Verwendungszwecks

1.1.6.3. Rückstoßminderer, Beschreibung der Ausführungsformen (Mündungsbremse, Gummischaftkappen, Rückstoßabsorber)

1.1.6.4. Mündungsaufsätze, Mündungseinsätze, Wechselchokes, Beschreibung und Verwendung und der Nachteile.


1.2. Visiereinrichtungen


1.2.1. Offene Visierung, Beschreibung der gebräuchlichen jagdlichen Visierungen, ihrer

Vor- und Nachteile


1.2.2. Zielfernrohre

1.2.2.1. Anwendungsbereich

1.2.2.2. Zielfernrohrmontagen, Ausführungsformen, Beschreibung der Bedienung der

wesentlichen Konstruktionsarten


1.2.2. Sonderzieleinrichtungen

1.2.2.1. Leuchtpunktvisierungen, Beschreibung des Prinzips und der Anwendung


1.3. Jagdoptik


1.3.1. Begriffsbestimmungen, Erläuterung von Grundbegriffen (Objektiv, Okular)

1.3.1.1. Optische Kenndaten,

1.3.1.2. Vergrößerung, Objektivdurchmesser, Austrittspupille, Sehfeld, Dämmerungsleistung


1.3.2. Ferngläser, Spektive

1.3.2.1. Bauarten: Porro, Dachkantprismen; Beschreibung des mechanischen Aufbaus,

Möglichkeiten zur Scharfeinstellung, Gummiarmierung, Spezialokulare für Brillenträger

(Stülpmuschel)

1.3.2.2. Begriffsbestimmungen der Spektive; Anwendungsgebiete, übliche Vergrößerungen,

Vor- und Nachteile (starke Vergrößerung, unhandlich, kleines Gesichtsfeld,

lichtschwach)


1.3.3. Zielfernrohre

1.3.3.1. Bauarten

1.3.3.1.1. konstante - variable Vergrößerung

1.3.3.1.2. Absehen in der Objektiv- und Okularbildebene

1.3.3.1.3. Absehenverstellung, Klickstellung, zentriertes Absehen, Fokussierung

1.3.3.1.4. Gebräuchliches Absehen

1.3.3.2. Vorteile

1.3.3.2.1. Vergrößerung des Zieles

1.3.3.2.2. Absehen und Ziel in einer Bildebene

1.3.3.2.3. Entfernungsschätzen (nur bei Absehen in der Objektivebene)


1.4. Munition


1.4.1. Büchsenpatronen

1.4.1.1. Zentralfeuerpatronen

1.4.1.1.1. Aufbau und Erläuterung der deutschen und internationalen Kaliberbezeichnungen

anhand von Beispielen

1.4.1.1.2. Beschreibung von Laborierungs- bzw. Geschoßvarianten innerhalb eines Kalibers

anhand eines beliebigen Beispiels

1.4.1.2. Randfeuerpatronen

1.4.1.2.1. Aufbau und Aufzählung der gebräuchlichen Kaliber

1.4.1.3. Geschosse

1.4.1.3.1. Aufbau eines Jagdgeschosses und Werkstoffe, Beschreibung der Vollmantel-,

Teilmantel- und Massivgeschosse (Blei und Tombak) anhand eines typischen

Beispiels

1.4.1.3.2. Erklärung des Prinzips der Zerlegungs- und Deformationsgeschosse


1.4.2. Schrotpatronen

1.4.2.1. Beschreibung des Aufbaus

1.4.2.2. Kaliberbezeichnung, Bemerkung zu Magnumpatronen, Hülsenlänge, Hülsenwerkstoff

und Verschluss (Bördel - Stern)

1.4.2.3. Zwischenmittel, Werkstoff und Funktion

1.4.2.4. Schrote, Werkstoff und Abmessungen


1.4.3. Flintenlaufgeschoss-Patronen

1.4.3.1. Beschreibung vom Aufbau der Patrone und vom Geschoss, Werkstoff und Aufbau


1.4.4. Kurzwaffenpatronen

1.4.4.1. -- sinngemäß 1.4.1. entsprechend -


1.5. Beschusswesen

1.5.1.1. Aufgabe des Beschusses

1.5.1.1.1. Hinweis, dass es sich um Einzelprüfungen - keine Typenprüfung handelt


1.5.2. Beschusspflicht und Prüfung

1.5.2.1. Gesetzlich Grundlagen; Hinweis auf das Waffengesetz und seine Rechtsverordnungen

1.5.2.2. Wer führt die Beschussprüfung durch?

1.5.2.3. Umfang der Prüfung

1.5.2.3.1. Haltbarkeit, Maßhaltigkeit

1.5.2.3.2. Handhabungssicherheit, Kennzeichnung

1.5.2.4. Beschusszeichen

1.5.2.4.1. Wo werden sie angebracht, voraus besteht das komplette Beschusszeichen?

1.5.2.4.2. Art des Beschusses, Ortszeichen, Datumszeichen (Erläuterung der Zeichen)


1.6. Ballistik


1.6.1. Innenballistik


1.6.1.1. Zündung

1.6.1.1.1. Ursache von waffen- und munitionsseitigen Störungen

1.6.1.1.2. Klärung der Begriffe Versager und Nachbrenner

1.6.1.2. Treibladungspulver

1.6.1.2.1. Abbrandeigenschaften von Nitrozellulosepulver; eine detaillierte Kenntnis der

Anwendung von Pulver ist nicht erforderlich. Es soll bekannt sein, dass es unterschiedlich

schnell brennende Pulver gibt, und zwar schnelle in Schrot- und

Kurzwaffen und die langsamen Pulver, die in Büchsenpatronen laboriert werden.

1.6.1.3. Schussentwicklung

1.6.1.3.1. Darstellung der Vorgänge bei der Schussentwicklung

1.6.1.3.1.1. Ablauf vom Auftreffen des Schlagbolzens auf das Zündhütchen, Druckentwicklung,

Bewegung des Geschosses aus der Hülse in den Übergangskegel und in

den Lauf bis zum Austreten des Geschosses aus der Mündung

1.6.1.3.1.2. Einfluss und Aufgabe von Übergangskegel und Drall

1.6.1.4. Mündungsfeuer - Mündungsknall

1.6.1.4.1. Begriffsbestimmung, Mündungsballistik

1.6.1.4.2. Einfluss der Lauflänge auf Intensität von Mündungsfeuer und Mündungsknall

1.6.1.5. Rückstoß

1.6.1.5.1. Einflussgrößen, die für die Intensität des Rückstoßes bestimmend sind

1.6.1.5.2. Waffenmasse, Geschossmasse, Geschossgeschwindigkeit

1.6.1.5.3. zusätzlichere Schub durch hohe Strömungsgeschwindigkeit der aus der Mündung

austretenden Gase; Raketeneffekt


1.6.2. Außenballistik

1.6.2.1. Einzelgeschosse

1.6.2.1.1. Einflüsse auf die Flugbahn

1.6.2.1.1.1. Luftwiderstand, Erdanziehung, Witterung, Anfangsgeschwindigkeit, Rohrerhöhung,

Drall (Merksatz: L E W A R D); Beeinflussung der Schusspräzision

1.6.2.1.2. Hindernisse in der Flugbahn

1.6.2.1.2.1. Möglichkeit der Ablenkung und der Zerlegung des Geschosses

1.6.2.1.3. Einfluss von der Höhenlage und Schusswinkel

1.6.2.1.3.1. Schießen im Gebirge und von der steilen Kanzel

1.6.2.1.4. Interpretation von Schusstafelangaben; die besondere Bedeutung der günstigen

Einschussentfernung (GEE)

1.6.2.1.5. Flintenlaufgeschosse

1.6.2.1.5.1. Unterschiede gegenüber Büchsenpatronen

1.6.2.1.5.2. geringere Schusspräzision wegen fehlender Drallstabilisierung

1.6.2.2. Schrotschuss

1.6.2.2.1. Ausbreitungsverhalten der Schrotgarbe in Abhängigkeit der Schussentfernung

1.6.2.2.2. Wirksame Flugweiten der Schrote

1.6.2.3. Gefahren- und Gefährdungsbereich

1.6.2.3.1. Flugweiten von Einzelgeschossen und Schroten, Abpraller


1.6.3. Zielballistik

1.6.3.1. Büchsengeschosse

1.6.3.1.1. allgemeine Beschreibung des Energieabgabeverhaltens von Zerlegungs- und

Deformationsgeschossen

1.6.3.2. Der Schrotschuss

1.6.3.2.1. Wirkungsmechanismus auftreffender Schrote, Tiefenwirkung und Deckung,

Schocktod


1.7. Blanke und kalte Waffen


1.7.1. Saufeder, Gebrauchs- und Paradehirschfänger, Waidblatt, Waidmesser, Nicker


1.7.2. Hinweise auf die jagdliche Verwendung


2. Führen von Jagdwaffen einschl. Faustfeuerwaffen


2.1. Prüfung von Waffen und Munition


2.1.1. Lang- und Kurzwaffen

2.1.1.1. Sicherheitstechnische Prüfung, Kontrolle von Sicherung, Verschluss, Schloss,

Schaft und Lauf

2.1.1.2. Schussleistungsprüfung beim Büchsenschuss

2.1.1.2.1. Voraussetzung für zielsicheres Schießen schaffen; geeignete Gewehrauflage

2.1.1.2.2. Vorbereiten der Waffe, Öleinfluss; Entölen von Lauf und Patronenlager


2.1.1.3. Durchführung der Prüfung

2.1.1.3.1. Verfahren bei mehrläufigen Gewehren

2.1.1.3.1.1. Schussfolge, Einhalten von Pausen, Temperatureinfluss, Reihenfolge der Läufe

2.1.1.4. Trefferleistungsprüfung beim Schrotschuss

2.1.1.4.1. Durchführung bei Normentfernung 35 m

2.1.1.4.2. Auswertung von Trefferbildern mit Erläuterung der wichtigsten Prüfkriterien

(16-Felder-Scheibe, Trefferprozente, Deckung, Regelmäßigkeit)

2.1.1.4.3. Ermittlung der Trefferlage, auch Feststellung, ob die Läufe zusammenschießen


2.1.2. Munition; die Prüfung der Munition beschränkt sich auf die Sichtkontrolle, also

die Feststellung des äußeren Zustandes


2.2. Handhabung von Lang- und Kurzwaffen


2.2.1. Allgemeines

2.2.1.1. Zum Nachweis der notwendigen waffentechnischen Kenntnisse sowie im Umgang

mit den Waffen genügen in der Ausbildung und in der Prüfung nachfolgende

Waffenmodelle:

2.2.1.1.1. Repetierbüchse, Mauser 98 und ein Vertreter neuerer Konstruktion

2.1.1.1.2. Doppelflinte oder Bockflinte

2.1.1.1.3. Drilling mit oder ohne separate Schlossspannung

2.1.1.1.4. Selbstladebüchse, Selbstladeflinte,

2.1.1.1.5. Selbstladepistole mit innen- bzw. außen liegendem Hahn

2.1.1.1.6. Revolver mit Spannabzug


2.2.1. Handhabung der Landwaffen

2.2.1.1. In der Regel wird bei den Prüfungen der Schuss auf ein Stück Wild simuliert,

wenn es sich um die sichere Handhabung der Waffen geht. Mit der Landwaffe

sollte dabei im wesentlichen folgende Vorgehensweise eingehalten werden:

2.2.1.1.1. Aufnehmen der Waffe, einen bestimmen Ausgangszustand herstellen (z. B. Öffnen

des Verschlusses, Überprüfung des Stecherabzuges, Magazininhalt usw.)

2.2.1.1.2. Feststellen des Beschusszeichens und des Kalibers

2.2.1.1.3. Überprüfung der Laufbohrung; Hindernisse, Sicherheit,

2.2.1.1.4. Laden der Waffe; Magazin oder direkt

2.2.1.1.5. Fertigmachen zum Schießen; entsichern, einstechen

2.2.1.1.6. Das Wild springt ab; keine Möglichkeit des Schießens; hier kommt es darauf an,

dass der Prüfling jetzt, wo die Waffe gespannt, entsichert und gestochen ist, eine

absolut sichere Rückverwandlung der Waffe in einen gefahrlosen Zustand

herstellen kann (in Abhängigkeit der Waffenkonstruktion: Sichern - Öffnen -

entladen - Entstechen), Entspannen des Verschlusses, der Schlosse


2.2.2. Handhabung der Kurzwaffen

2.2.2.1. Die Reihenfolge der Handhabungsschritte entspricht in Anlehnung denen der

Langwaffen. Auf zwei Punkte, bei denen es bei der Handhabung in der Prüfung

immer wieder zu Schwierigkeiten kommt, soll ausdrücklich hingewiesen werden.

2.2.2.2. Beim Zurückführen der Selbstladepistole in den entspannten und entladenen

Zustand wird von den Kandidaten sehr häufig vergessen, das mit Patronen gefüllte

Magazin vor dem Herausrepetieren der Patrone aus dem Patronenlager zu

entfernen.

2.2.2.3. Bei Entspannen der Selbstladepistole und des Revolvers lassen die Prüflinge den

Hahn bei gleichzeitiger Betätigung des Abzuges nach vorne gleiten. In der Regel

wird dabei jedoch nicht beachtet, dass der Abzug nach Freigabe des Hahnes sofort

wieder loszulassen ist, damit es bei einem Ausrutschen des Hahnes aus

dem festhaltenden Daumen nicht zu einer Schussauslösung kommt.

2.2.2.4. Sicherheitsüberprüfung bei der Übergabe einer Kurzwaffe und bei deren Reinigung


2.3. Pflege von Waffen, Optik und Munition


2.3.1. Dieses Thema muss unter dem Gesichtspunkt der Funktions- und Treffsicherheit

behandelt werden


2.3.2. Durchführung der Reinigung; Entfernung von Rückständen im Lauf, Verbrennungsrückstände

und Metallablagerungen, Pflege der äußeren Metallteile und

des Schaftes sowie der Optik, Schutz vor Feuchtigkeit


2.4. Schießtechnik


2.4.1. Schießen mit der Büchse


2.4.1.1. sitzend, aufgelegt, stehend angestrichen, liegend freihändig, stehend freihändig,

kniend aufgelegt, kniend freihändig


2.4.2. Schießen mit der Flinte

2.4.2.1. Schießen im Revier und auf dem Schießstand (Kipphase, Wurftaube)

2.4.2.2. Demonstration der jagdlichen Gewehrhaltung, der Köperhaltung und der Fußstellung.

Ferner soll der Bewegungsablauf beim Schießen auf bewegliche Ziele

vorgeführt werden.


2.4.3. Schießen mit der Kurzwaffe, Trockentraining, Schießübung


2.5. Auswahl von Waffen, Munition, Optik


2.5.1. Hier steht die Zuordnung von Waffen und Munition in Bezug auf die jeweilige

Jagd- und Wildart im Vordergrund


2.5.2. Auswahl geeigneter Waffen, NICHT firmenbezogen!


2.5.3. Kaliber und Geschosse, bezogen auf das Körpergewicht des Schalenwildes


2.5.4. Auswahl geeigneter Schrotstärken für die verschiedenen Niederwildarten


2.5.5. Auswahl der Ziel- und Beobachtungsoptik in Abhängigkeit der Jagdart


3. Unfallverhütungsvorschriften

3.1. Unfallverhütungsvorschrift „Jagd" der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft


Sachgebiet 4


Es wird darauf hingewiesen, dass Rechtsvorschriften ständigen Änderungen unterliegen. Die

im Folgenden enthaltenen Vorschriften entsprechen dem Sachstand 1. August 1994. Es ist

daher notwendig, in eigener Zuständigkeit jeweilige Änderungen zu berücksichtigen.


1. Jagdrecht

1.1. Allgemeines


1.1.1. Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften
1.1.1.1. - Bundesjagdgesetz (BJG),
- Landesjagdgesetz NW,
- Durchführungsverordnung zum LJG NW
- Verordnung über die Klasseneinteilung und den Abschuss von männlichem
Schalenwild NW,
- Verordnung über die Jagdzeiten
- Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem jagdrecht unterliegen,
und über die Änderung der Jagzeiten,
- Jägerprüfungsordnung
- Runderlass über die Bestätigung der Jagdaufseher und über die Ausstellung
der Dienst- und Jagdschutzausweise und -abzeichen
- Verwaltungsvollstreckungsgesetz NW
- Verwaltungsverfahrensgesetz NW
- Tierseuchengesetz
- Tierkörperbeseitigungsgesetz
- Tollwut-Verordnung
- Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) vom 18.12.002
- Bestimmungen über die Bestätigung der Brauchbarkeit von Jagdhunden NW
- Richtlinien für die Hege und Bejagung des Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwildes
in NW
- Mustersatzung für die Jagdgenossenschaften
- Musterjagdpachtvertrag
- Jagdunfallverhütungsvorschriften der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften
(UVV)
- Bundesbaugesetz (BBauG)
- Landesbauordnung NW
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
- Strafgesetzbuch (StGB)
- Tierschutzgesetz

- Landesforstgesetz NW
- Feiertagsgesetz NW
- Fleischhygienegesetz (FlHG) 1987
- Fleischhygieneverordnung (FlHVO) 1987

1.2. Grundsätze der Jagd, Jagdrecht

1.2.1. Aufgaben und Ziele des Gesetzes,
1.2.1.1. Inhalt des Jagdrechts, Inhaber des Jagdrechts, Verletzung fremden Jagdrechts
1.2.1.2. Hegepflicht, Waidgerechtigkeit, jagdbare Tiere
1.2.1.3. Kennzeichnen von Wild, Aneignung von Wild

1.2.2. Inhalt des Jagdausübungsrechts, Inhaber des Jagdausübungsrechts

1.3. Jagdbezirke

1.3.1. Eigenjagdbezirke, Staatsjagdbezirke, gemeinschaftliche Jagdbezirke

1.3.2. Gestaltung der Jagdbezirke, befriedete Bezirke, Jagdenklaven

1.4. Jagdgenossenschaften

1.4.1. Entstehung von Jagdgenossenschaften, Angliederungsgenossenschaft,

1.4.2. Satzung, Jagdvorstand, Jagdgenossen, Beschlussfassung, Jagdnutzung

1.5. Hegegemeinschaften

1.5.1. Wirkungsbereich, Aufgaben, Mitglieder

1.6. Beteiligung Dritter an der Ausübung des Jagdrechts

1.6.1. Jagdpachtvertrag, Verpachtung von Teilen eines Jagdbezirkes, Pachthöchstfläche,
Jagdpachtfähigkeit

1.6.2. Mindestpachtzeit, Verpachtungsverfahren, Anzeigepflicht, Erlöschen des Jagdpachtvertrages,
Wechsel des Grundeigentümers

1.6.3. Mitpacht, Jagderlaubnis, Benennung von jagdausübungsberechtigten durch Erben
 
1.7. Jagdschein

1.7.1. Jägerprüfung, Falknerprüfung

1.7.2. Arten von Jagdscheinen, Erteilung, Beschränkung, Versagung, Entziehung, Sperren,
jagdscheinfreie Tätigkeiten

1.7.3. Jagdscheingebühren, Jagdabgabe

1.7.4. Jagdhaftpflicht-, Jagdunfall-, Berufsgenossenschaftliche Unfallversicherung, Hundehalterhaftung
(§§ 883, 884 BGB)

1.8. Jagdausübung

1.8.1. Einzel- und Gesellschaftsjagd, Waldschutz

1.8.2. Jagd mit Fanggeräten

1.8.3. Jägernotweg, Jagdeinrichtungen

1.8.4. Sachliche und örtliche Verbote, Beunruhigung von Wild, Jagdverbote an sonnund
Feiertagen

1.8.5. Wildruhezonen, Wildschutzgebiete

1.8.6. Abschussplanung, Abschussregelung, Abschussfestsetzung, Abschussmeldung,
1.8.6.1. Streckenliste, Abschusskontrolle,
1.8.6.2. Bewirtschaftungsbezirke für Schalenwild

1.8.7. Jagd- und Schonzeiten, Brut- und Setzzeiten

1.8.8. krankes wild, Wildfolge, Nachsuche im Nachbarbezirk

1.8.9. Verwendung brauchbarer Jagdhunde, Hundesteuer

1.9. Jagdschutz

1.9.1. Inhalt des Jagdschutzes

1.9.2. Wildfütterung, Kirrung

1.9.3. Wildseuchen, Tollwut, Tierkörperbeseitigung

1.9.4. Jagdschutzberechtigte und ihre Befugnisse, Übertragung von Jagdschutzrechten
an Gäste

1.9.5. Rechte und Pflichten der bestätigten Jagdaufseher, Jagdschutzprüfung des LJV

1.9.6. Notwehr, Notstand, Nothilfe

1.9.7. Bisambekämpfung, Genehmigung nach § 45 WaffG

1.10. Wild- und Jagdschaden

1.10.1. Wildschadenverhütung, Aussetzung von Wild

1.10.2. Schadensersatzpflicht, Schutzvorrichtungen, Schaden an Sonderkulturen, Fernhalten
des Wildes

1.10.3. Jagdschaden

1.10.4. Verfahren in Wild- und Jagdschadensachen, Vorverfahren, Schätzer

1.10.5. Haftung bei Kraftfahrzeugunfällen

1.11. Jagdverwaltung, Vereinigung der Jäger

1.11.1. Aufbau und Zuständigkeiten der Jagdbehörden

1.11.2. Aufgaben und Bestellung der Jagdbeiräte, Jagdberater, Forschungsstelle für
Jagdkunde und Wildschadensverhütung

1.11.3. Aufsicht über die Jagdgenossenschaften

1.11.4. Organisation der Jägerschaft und deren Aufgaben, Landesvereinigung der Jäger

1.12. Straf- und Bußgeldvorschriften

2. Tierschutz

2.1. Allgemeines

2.1.1. Gesetze, Verordnungen, Tierschutzgesetz

2.1.2. Verordnung über das Halten von Hunden im Freien

2.2. Grundsatz des Tierschutzes

2.2.1. Tiere als Mitgeschöpf des Menschen, keine Schmerzen, Leiden, Schäden ohne
vernünftigen Grund

2.3. Tierhaltung

2.3.1. angemessene Nahrung, Pflege und Unterbringung

2.4. Verbote

2.4.1. u. a. Aussetzen gezüchteter Tiere, Ausbildungsbeschränkungen, Schärfeabrichtungen,
Hetzen der Hunde auf andere Tiere

2.5. Töten von Tieren

2.5.1. Tötung von Tieren nur unter Betäubung, Ausnahme: waidgerechte Jagdausübung

2.6. Halten von Hunden im Freien

2.6.1. VO über das Halten von Hunden im Freien

3. Waffenrecht

3.1. Allgemeines

3.1.1. Gesetz, Verordnung und Verwaltungsvorschrift, Waffengesetz (WaffG)
3.1.2. 1. bis 6. VO zum Waffengesetz (1.-6.WaffV)

3.1.3. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV)

3.2. Kauf von Waffen (§§ 28-34 WaffG)

3.2.1. Langwaffen; im Waffengeschäft, bei einem Versandhaus, von einer Privatperson

3.2.2. Selbstladewaffen

3.2.3. Kurzwaffen

3.2.4. Luftgewehre, Flobert usw.

3.2.5. Eintragung in die Waffenbesitzkarte (WBK)

3.3. Kauf von Munition (§§ 29-34 WaffG)

3.3.1. Langwaffen

3.3.2. Kurzwaffen

3.4. Leihen und Verleihen von Waffen und Munition (§§28-34 WaffG)

3.4.1. Langwaffen

3.4.2. Selbstladewaffen und Kurzwaffen

3.4.3. Eintragung in die Waffenbesitzkarte (WBK)

3.5. Verkauf von Waffen (§ 28 a, Abs. 2.1. WaffG)

3.5.1. Langwaffen, Selbstladewaffen, Kurzwaffen

3.5.2. Eintragung in die Waffenbesitzkarte (WBK)

3.6. Führen und Transportieren von Waffen (§§ 28 Abs. 4 Nr. 3 u. 4, § 35 WaffG, Ziffer
35 WaffVwV)

3.6.1. Begriff des Führens

3.6.2. Begriff des Transportierens

3.6.3. bei befugter Jagdausübung, einschließlich Hin- und Rückfahrt

3.6.4. beim Schießen auf dem Schießstand, einschließlich Hin- und Rückfahrt

3.6.5. Sonstiger Transport von Waffen

3.7. Schießen (§§ 44 - 45 WaffG)

3.7.1. auf dem Schießstand

3.7.2. bei der Jagdausübung, im Jagdschutz, zum Anschießen

3.7.3. im befriedeten Besitztum

3.8. Aufbewahrung von Waffen (§ 42 WaffG, Ziffer 42, 4 WaffVwV)

3.8.1. im Haus

3.8.2. beim Schüsseltreiben

3.8.3. bei öffentlichen Veranstaltungen (§ 39 WaffG)

3.9. Gültigkeit der Waffenbesitzkarte (WBK) (§28 Abs. 1 WaffG)

3.10. Erben von Waffen (§ 28 Abs. 4 Nr. 1, Abs. 5 WaffG)

3.11. Verlust von Waffen (§ 43 Abs. 2 WaffG)

3.12. Unbrauchbare Waffen (§ 28 a Abs. 1 WaffG)

3.13. Anschießen und Einschießen von Waffen (§ 45 Abs. 6 Nr. 5 WaffG, Ziffer 45.4
WaffVwV)

3.14. Verbotene Gegenstände (§ 37 WaffG, § 3 Abs. 1 WaffG, Ziffer 28, 4, 6 WaffVwV)

3.14.1 Nachtzielgeräte, Gewehrscheinwerfer, Schalldämpfer3.15. Zuverlässigkeit (§ 5 WaffG)

 

Quelle: LJV NW